Mittwoch, 2. November 2016

Rezension zu "Küss mich, Mistkerl!"

Mira Taschenbuch
Lucy Hutton ist die Nettigkeit in Person. Sie ist zu allen Kollegen freundlich, und alle schätzen sie. Bis auf einen. Der, mit dem sie sich unfreiwillig das Büro teilt, kann sie nicht ausstehen.
Joshua Templeman.
Er ist der, mit dem Lucy sinnlose Spiele spielt, die aus ihrer Sicht nur einen Sinn haben: Den anderen zum Lachen oder zum Weinen zu bringen.
Hass-Spiele sind das. Unzählige Hass-Spiele.
Als dann auch noch eine neue Stelle ausgeschrieben wird, fliegen endgültig die Fetzen. Es ist nämlich so: In der Not, nämlich als der Gamin-Verlag (Lucys Arbeitsplatz) und der Bexley-Verlag (Joshuas Arbeitsplatz) fast pleite sind, einigen sich die beiden Geschäftsführer darauf, beide Verlage zusammenzulegen. Tja, und als dann die Stelle des leitenden Geschäftsführers ausgeschrieben wird, wollen Lucy und Josh natürlich beide die Stelle haben.

Doch dann ist da dieses Paintball-Spiel mit allen Kollegen, wo Lucy krank wird. Und dann ist Josh da, hält ihr die Haare aus dem Gesicht während sie sich übergeben muss.
Nach diesem Wochenende hat sich etwas Grundlegendes zwischen ihnen verändert. Sie sind keine Feinde mehr. Aber was dann? Und waren sie wirklich Feinde?

Der Debütroman von Sally Thorne ist ein wahnsinnig tolles, romantisches, schlagfertiges Buch mit wunderbaren Protagonisten, die nicht auf den Mund gefallen sind, wenn es nicht gerade um die große Liebe geht. Lucy erzählt aus der Ich-Perspektive wunderbar humorvoll und authentisch von ihrem täglichen Bürokrieg und was Joshua mit ihr anstellt.
Ich lege jedem, der Bücher mit funkenfliegenden, irgendwie romantischen Kleinkriegen auch nur ein bisschen mag, dieses Buch wärmstens an Herz. Es ist genau das richtige, um einen aufzumuntern, wenn frau einen unausstehlichen, aber irgendwie attraktiven Kollegen (oder soll ich sagen Knastbruder?) hat!
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