Donnerstag, 20. Oktober 2016

Rezension zu "Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen"

Randomhouse-Verlag

Kinofans und Leseratten aufgepasst, hier kommt euer zukünftiges Lieblingsbuch!



Jess liebt Kino und dass sie mindestens einmal pro Woche ins Kino geht, ist mindestens so sicher, wie dass Harry Potter eine blitzförmige Narbe auf der Stirn hat.
Im Kino fühlt sie sich angenommen, so wie sie ist. Ihr Zuhause ist zwar ihr Zuhause, aber abgesehen von ihrem Zimmer fühlt sie sich dort nicht wirklich wohl. Dazu trägt die Einrichtung, aber auch ihr Vater bei. Er kann ihre Filmleidenschaft kein Bisschen nachvollziehen. Das neue Schulprojekt, das daraus besteht, einen Blog zu gestalten und zu führen, verbessert das Verhältnis zwischen ihrem Vater und ihr auch nicht, im Gegenteil.
Zum hat sie Lisa, Tom und Marvin, ihre besten Freunde. Marvin ist immer zur Stelle, wenn Lisa und Jess Hilfe mit ihrem Blog brauchen.

Doch dann bricht das absolute Gefühlschaos bei Jess auch.
Lisa macht immer wieder komische Andeutungen über sie und Marvin, Marvin verhält sich auch irgendwie komisch und Jess kann den Drang, mehr über ihre verstorbene Mutter zu erfahren, nicht mehr unterdrücken. Nicht zu vergessen Antonis, die fiese Hydraprinzessin, die ihr (leider mit Erfolg) das Leben noch schwerer machen will…
Aber Jess wäre nicht Jess, wenn sie sich nicht ihren lebensgroßen E.T. schnappen und sich zusammenreißen würde!

Dieses Buch ist sooo toll! Jess ist eine tolle Protagonistin, mit der man sich sehr gut identifizieren kann. (Vor allem wenn man auch ein Kinofan ist!) Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, zu lesen, wie sie Schwierigkeiten meistert, die andere in Ohnmacht fallen lassen würden. Ein wirklich rundum gelungenes Buch! 

Ihr findet, das klingt spannend? Ihr mögt Filme, Kino und Bücher? Protagonistinnen, die sich nicht für den typischen Bad Boy aufopfern und ein lebhaftes Kopfkino heben? Dann kann ich euch nur eins sagen:
Kauft dieses Buch, wünscht es euch oder leiht es euch aus. Hauptsache, IHR LEST ES.
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