Montag, 5. Dezember 2016

Rezension zu "Cyberworld - House of Nightmares"



Im zweiten Teil der Cyberworld-Reihe erwartet nicht nur euch das House of Nightmares, sondern auch die Zwillinge, Zack und die Dunningtons. Sie reisen nach Schottland, in das Herrenhaus von  Angus McLean, ein bekannter Hersteller in der Medizinbranche, der schon mit Edward Dunnington zusammengearbeitet hat. Dieser hat sich bereiterklärt, an Neds Stelle die Rolle des ersten Biotechnischen Roboters zu übernehmen.
Kurz nach ihrer Ankunft lernen die fünf Jugendlichen die komplette Familie McLean kennen. Sie beschließen nach diesem Dinner, dass sie nicht mehr Kontakt als nötig mit dieser Familie zu haben. Ihr fragt euch warum? Weil die Familie McLean einen Schlag schräg hat, deshalb! Wie ich darauf komme? Nicht nur ich bin dieser Meinung, auch Jemma, Jamie, Zack, Will und Ned finden die Familie absolut arrogant, unmöglich und fies. Mehr werde ich euch zu der Familie nicht verraten, abgesehen von einem Fakt: Sie würden sich liebend gerne umbringen, vor allem Angus McLean, der vor kurzem einen Schlaganfall hatte, und von dem die Familie gehofft hat, dass er sich nun bald die Radischen von unten ansieht, aber durch Dunningtons Bioroboter sind die ewigen Jagdgründe noch weiter entfernt, als sie dachten.
Doch das gefällt einem von ihnen dem Anschein nach gar nicht… Denn Angus McLean entschläft leise… Das heißt, ganz den Löffel abgegeben hat er noch nicht, der letzte Zug ist aber kurz davor, abzufahren… Könne die fünf das verhindern?

Ich fand schon den ersten Teil der Reihe gut, aber „House of Nightmares“ ist noch besser!
Es ist kein Science-Fiction wie „Die Bestimmung“ oder „Selection“ oder „Die Tribute von Panem“, die alle in einer Zukunft spielen, die total anders ist als die Gegenwart. Die „Cyberworld“-Reihe spielt in einer Zukunft, die realistischer ist als die Mainstream-Sci-Fi-Bücher. In dieser Zukunft gibt es das, was es heute auch gibt, mit einigen Ergänzungen: Die Cyberworld und die Hausroboter. Nicht zu vergessen die Bioroboter. Dadurch, dass diese Zukunft so realistisch ist, liest sich dieses Buch sehr gut, da es keine Fragen aufwirft wie beispielsweise Selection („Hä? Zu welcher Zeit spielt das denn jetzt?!“) und die Szenen auch sehr gut in der jetzigen Zeit spielen könnten.
Also: Wenn ihr noch nicht aufgehört habt zu lesen, weil ich statt einer Rezi einen halben Roman schreibe, dann konnte ich (hoffentlich) ein wenig dazu beitragen, dass die Cyberworld-Reihe neue Fans bekommt!
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